Verspätungen – warum eigentlich?


Viele unserer Fahrgäste ärgern sich über Verspätungen und Zugausfälle der S-Bahn München. Langes Warten am Bahngleis – das findet niemand gut – auch die S-Bahn München nicht. Doch wodurch entstehen die Verspätungen?
Tatsächlich kann jeder einzelne Fahrgast mithelfen, die S-Bahn zuverlässiger zu machen. In den folgenden Erklärvideos, die in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) entstanden sind, erfahren Sie die häufigsten Verspätungsursachen der S-Bahn München. Welche Rolle Folienballons dabei spielen?
Lassen Sie sich überraschen!

Mit dem Ballon die Bahn stoppen – geht!

Ob SpongeBob oder Anna von Frozen, Kinder lieben Folienballons! Doch leider verfangen sich diese gerne mal in den Oberleitungen und legen ganze S-Bahn-Netze lahm. Deshalb passen Sie immer gut auf, wenn Sie Folienballons mit in die Nähe der S-Bahn nehmen – Ihnen und Ihren Mitmenschen zuliebe!

    Weder Abkürzung noch Spielplatz – warum das Gleisbett ein No-Go ist!

    Manchmal erscheint eine Abkürzung über das Gleisbett sehr verlockend. Doch seien Sie gewarnt: Es ist wahnsinnig gefährlich, den Weg über die Gleise zu wählen! Zudem verursachen Sie (im besten Falle) eine Notbremsung der S-Bahn und massive Verspätungen. Wählen Sie lieber die sicheren Brücken oder Unterführungen!

      Großalarm – nur wegen eines vergessenen Koffers.

      Definitiv keine gute Idee: Den Koffer kurz irgendwo am Bahnhof stehen lassen und noch schnell was erledigen. Nicht nur, dass er gestohlen werden könnte. Es könnten sich auch Mitreisende bedroht fühlen, die Polizei rufen – und damit einen Großalarm auslösen. Lassen Sie deshalb Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt.

        Gekonnt helfen ist wichtig und verhindert Verspätungen.

        Einem anderen Fahrgast geht es nicht gut und Sie wollen helfen? Oftmals sind es Kreislaufprobleme, die durch etwas frische Luft und Flüssigkeit verbessert werden können. Bevor Sie den Notarzt rufen – kümmern Sie sich um Ihre Mitmenschen und begleiten Sie Hilfsbedürftige notfalls auch aus dem Zug heraus.

          Mehrzweckbereich – bitte freihalten!

          Außer Klappsitzen nix gewesen? Genau, denn der Mehrzweckbereich ist vor allem für Rollstuhlfahrer, Kinderwägen und Reisenden mit Gepäck reserviert – und außerhalb der Stoßzeiten auch für Fahrräder. Als Fahrgast ohne rollbaren Untersatz bitten wir Sie, die Mehrzweckbereiche freizuhalten.

            Einsteigen bitte – aber richtig!

            Zügiges Einsteigen hilft uns bei der Pünktlichkeit. Aber bitte lassen Sie erst einmal alle Fahrgäste, die die S-Bahn verlassen möchten, aussteigen. Denn nur so kommen Sie garantiert schneller und auch entspannter ans Ziel.

              Die Zuglänge beachten und Zeit sparen.

              Jeder kennt es: Ein langer S-Bahn Zug rollt ein und alle Fahrgäste stürmen auf die mittleren Türen zu. Das Einsteigen dauert ewig und der S-Bahn-Fahrer muss lange warten, bis er seine Reise fortsetzten kann. In unserem Video erklären wir Ihnen die Sonderzeichen für Kurzzüge, Vollzüge und Langzüge – so stehen Sie immer richtig und helfen uns, schneller am Ziel zu sein!